Die zukünftigen Häuser müssen kreislauffähig sein

Mehr als 60% des gesamten Abfalls in Österreich ist dem Bauwesen zuzuordnen. [Link] Die einzige Möglichkeit diesen Anteil zu reduzieren ist die Verwendung von Baustoffe und Bauteile die schadstoffminimiert, rückbau- und recyclingfähig sind. Auf EU-Basis wird derzeit an einer Novelle gearbeitet welche die Bauprodukteverordnung neu regelt.

Auch die ÖNorm B3151 sollte noch in diesem Jahr umgesetzt werden und darin wird empfohlen, die sieben Stoffgruppen: Bodenaushub, Mineralische Abfälle, Asphalt, Holz, Metalle, Kunststoffe und Siedlungsabfälle vor Ort zu trennen. Damit können wir gespannt sein, wie diese ÖNORM von allen Baubeteiligten umgesetzt wird. 

Wie weit wir von einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bausektor entfernt sind, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Für die Umsetzung ist ein massives Umdenken bzw. Neudenken notwendig.