Ökologische Dämmstoffe

Eine internationale Studie Anfang 2020 rund um das renommierte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Deutschland zeigt, wer mit Holz baut, leistet seinen Beitrag für morgen. Und wer sein Holzhaus auch noch ökologisch dämmt, tut noch mehr für seine Umwelt.

Neben dem Gedanken, etwas Gutes getan zu haben, bietet das Haus mit einer ökologischen Dämmung auch ein sehr gesundes Raumklima.

Mit Hilfe es sogenannten Ökoindexes (OI3 Index) können die verschiedenen ökologischen Dämmstoffe hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen miteinander verglichen werden. 

Hanf, Stroh, Flachs, Zellulose oder Schafwolle lassen sich sowohl für die Innen- als auch Außendämmung verwendet werden. Auf der Seite www.baubook.info sind Dämmstoffe verschiedenster Hersteller aufgelistet. Hier können die Stoffeigenschaften und vorhandene Gütesiegel verglichen werden. Fachwissen beim ökologischen Dämmen bekommt man bei Planungsbüros, die auf ökologisches Bauen spezialisiert sind, bei Dämmstoffunternehmen und bei Energieagenturen der Bundesländer, allen voran beim Vorarlberger Energieinstitut www.energieinstitut.at 

Mittlerweile fördert die österreichische Bundesregierung den Einsatz von ökologischen Dämmstoffen mit bis zu EUR 3.000,00 im Rahmen des Sanierungschecks für Privatpersonen unter www.umweltfoerderung.at. Ob diese bescheidene Förderung die ökologische Bauweise in Zukunft unterstützt ist fraglich.